Country und Folk: ehrliche Musik nicht nur für Cowboys

Bodenständig, authentisch und ziemlich lässig – das sind Attribute die Country- und Folk-Musik beschreiben. Beim Konzert, wo Country und Folk gespielt wird, triffst Du auf echte Kerle und heiße Ladys. Dass diese Genres aber nicht nur bei Cowboys- und Girls gut ankommen, ist längst kein Geheimnis mehr. Mit Texas Lightning schickte Deutschland 2006 sogar schon eine Country-Band zum Eurovision Song Contest nach Athen.

Country-Musik hat Tradition

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Country-Musik in den USA immer beliebter. Das hat sich seit dem nicht geändert. Mittlerweile hat der Stil die ganze Welt erobert. Dazu beigetragen haben die großen charismatischen Stars der Szene. Hank Williams war einer der Ersten und hat mit seinem Werk zahlreiche andere Künstler beeinflusst. Ihm folgten Johnny Cash, Dolly Parton oder auch Kenny Rogers, um nur einige zu nennen. Auch heute ist die Country-Szene lebendig wie eh und je.

Folk: alles andere als Schlager

Folkmusic heißt übersetzt so viel wie Volksmusik. Doch gerade in Deutschland ist diese Interpretation des Begriffs eher missverständlich, schließlich denken die meisten Deutschen bei diesem Wort an Schlager und Schnulzen. Doch in diese Schublade passen Folk-Musik und erst recht der Folk-Rock nicht hinein. Das zeigt allein eine kurze Auflistung von Folk-Stars: Bob Dylan, The Mamas and the Papas oder Joni Mitchell können, neben vielen anderen, als Größen des Folk bezeichnet werden.