Rhythm & Blues bringt Dich zum Tanzen

Rhythm & Blues ist ein Stil, der Dich gerade beim Livekonzert zum Tanzen bringen wird. Diese Musikrichtung ist von viel Leidenschaft und Energie geprägt. So ist es kein Wunder, dass die Klänge sehr schnell den Weg von den Ohren in die Beine finden, um dort für heftigen Bewegungsdrang zu sorgen. Entstanden ist R&B, wie die heute häufiger verwendete Kurzform dieses Begriffs lautet, in den 40er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Seitdem ist auf dem Musikmarkt viel passiert.

Rhythm & Blues – Grundlage für Soul und Rock

Zunächst wurde Rhythm & Blues als Musik der farbigen Unterschicht der USA bekannt. Schnell setzte sich der ansteckende Stil jedoch auch in den Gehörgängen der weißen Bürger fest und wurde immer populärer. In den 50er-Jahren entwickelten Künstler wie Ray Charles aus Rhythm & Blues den Soul, indem sie ihre Songs mit Einflüssen aus dem Gospel ergänzten. Auch der Rock ´n´ Roll hat seine Ursprünge im R&B.

Rhythm & Blues neu definiert

Heute wird unter Rhythm & Blues ein Musikstil verstanden, der Funk, Soul und Pop mit Elementen aus dem Hip-Hop verbindet. Die neue Definition von R&B stammt aus den 1980er-Jahren, in denen Prince oder Michael Jackson mit ihrer Musik die Grundlagen für die Weiterbildung des Begriffs schufen. Besonders erfolgreiche Vertreter dieses Genres sind aktuell beispielsweise Beyoncé oder Usher.