Squash – große Matches auf kleinem Court

Squash wurde im 19. Jahrhundert in England erfunden und hat sich seitdem auf der ganzen Welt ausgebreitet. Das ist auch kein Wunder, denn schließlich bietet dieses Rückschlagspiel alles, was eine attraktive Sportart ausmacht. Auf dem kleinen Spielfeld, dem Court, geht es beim Duell Eins gegen Eins ganz schön zur Sache. Hier sind Ausdauer, gute Reflexe und Präzision gefordert. Außerdem müssen die Spieler in kürzester Zeit Entscheidungen treffen, sodass auch der Kopf beim Squash mitarbeiten muss.

Beim Squash spielst Du den Gegner aus

Squash spielst Du auf einem knapp zehn Meter langen und rund sechs Meter breiten Court, der von vier Wänden umgeben ist. Beim Ballwechsel ist Dein Ziel, den Ball so gegen die Vorderwand (Stirnwand) zu schlagen, dass er für Deinen Gegner möglichst schwer erreichbar wieder ins Spielfeld titscht. Dabei kannst Du ihn entweder direkt gegen die Stirnwand schlagen, oder die Seitenwände sowie die Rückwand mit einbeziehen. Dabei stehen beim Squash mehrere Schläge zur Auswahl: Longline, Boast, Cross, Stopp und Volley bieten eine Reihe von Möglichkeiten, Deinen Gegner auszuspielen.

Squash: mit 200 km/h zum Sieg

Eine Besonderheit beim Squash ist der Ball, mit dem diese packende Sportart gespielt wird. Die kleine Kugel (maximaler Durchmesser: 40,5 mm) steigert während des Spiels ihre Sprungfähigkeit und fliegt so immer schneller über den Court. Der Grund dafür ist ein Tropfen Flüssiggas, der sich im Inneren des Balls befindet. Wird er geschlagen, entsteht durch die Reibung Wärme, die wiederum dafür sorgt, dass innerhalb des Squashballs ein Überdruck entsteht. So prall gefüllt wird aus dem Gummiball ein Geschoss, das Profis auf bis zu 200 km/h beschleunigen können.